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Weimar Frottier – eine Familiengeschichte in Frottier

1928 – 1950 – Die Anfänge

Gottlieb Weimar kauft seinen ersten Webstuhl und legt damit 1928 den Grundstock für die Produktion und für den Vertrieb von Frottierwaren in Gomaringen. Er vertreibt erfolgreich Handtücher in der Region.

1939 brennen beide Webstühle bei einem Firmenbrand ab. In den darauffolgenden Kriegsjahren ruht der Betrieb.

1948 gelingt Gottlieb Weimar nach der Währungsreform mit zwei neuen Webstühlen und dem bis heute genutzten, neuen Produktionsgebäude in der Gröbnestraße der Neustart seines jungen Unternehmens. Mit der Produktion von Frottiertextilien leitet er die erfolgreiche Geschäftsentwicklung für die nächsten Jahrzehnte ein. Erste Anbauten werden in den Folgejahren notwendig.

1950 – 2003 – Aufbau und Entwicklung

In den 60er Jahren steigt mit den Söhnen Manfred und Werner Weimar die zweite Generation in die Frottierweberei Weimar ein – Manfred Weimar leitet in den Folgejahren den technischen und Werner Weimar den kaufmännischen Bereich.

Mitte der 60er Jahre und zu Beginn der 70er Jahre halten technische Neuerungen bei der Produktion von Geweben Einzug: 1964 werden die ersten Schützenwebstühle der Firrma Rüti angeschafft. Die Produktion erfolgt inzwischen mit sechzehn Webstühlen.

70er Jahre

Bis Mitte der 70er Jahre: nur Produktion von Kollektionen für den modischen Fachhandel. Ab 1975 zunehmende Spezialisierung auf Sonderproduktion für Krankenhäuser, Hotels und Industrie.

80er Jahre

1983 Anmietung eines weiteren Produktionsgebäudes in direkter Nachbarschaft, welches später aufgrund des anhaltend hohen Platzbedarfs übernommen wird.

Ab Mitte der 80er Jahre weitere technische Neuerungen mit Investition in Luftdüsen- und Bandgreif-Webmaschinen der Firmen Günne und Sulzer Rüti und der ersten Generation von halbautomatischen Nähautomaten.
Dieser Schritt der weiteren Flexibilisierung der Produktion führt dazu, dass die Firma sich nun ausschließlich auf Sonderproduktionen spezialisiert. Schnelle Motivwechsel in der Produktion, sehr hoher Qualitätsstandard und kurze Lieferzeiten sind möglich.

90er Jahre

Mit Axel Weimar übernimmt ab 1994 die dritte Generation Verantwortung in der Frottierweberei Weimar.

Ab Mitte der 90er Jahre verlagert sich der Schwerpunkt neben der Produktion von individuellen Kollektionen für die gehobene Hotellerie zunehmend auch auf hochwertige Promotiontextilien und qualitativ hochwertige Sonderanfertigungen in Naturfrottier (naturbelassenen Baumwoll-Leinen-Mischgewebe für hochwertige Bademantelkollektionen).

• digitale Produkterstellung vom PC direkt zum Webstuhl wird von nun an direkt an der CAD-Anlage im eigenen Hause erstellt
• zunehmende Internationalisierung und erste, bis heute bestehende Kooperation mit ausländischen Produktionspartnern
• Investition in neue Webstühle der Firma Sulzer und Jacquardmaschinen der Firma Stäubli
• Erweiterung des Produktionsprogramms um hochwertige, fein gerasterte Reaktivdrucke. Aufbau eines ersten unifarbenen Walkfrottier-Sortiments

2003 – 2010 Im neuen Jahrtausend

2003 der Generationswechsel vollzieht sich mit dem Ausscheiden von Manfred und Werner Weimar Ende des Jahres aus der Geschäftsleitung. Axel Weimar übernimmt die seit 1954 registrierten Marken DELFINA® und DELFINA Naturfrottier® und wird Geschäftsführer der DELFINA Weimar GmbH.

Im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends etabliert sich die DELFINA Weimar GmbH als Spezialist und erfahrener Partner für den Bereich exklusiver Bademantelkollektionen für große Einzelhandelspartner und Versender, sowie Promotionprodukte, Incentives und Spezialanfertigungen aus Frottier.

2005 – Investition in ein neues Hochregallager

2007 / 2008 Til Schweiger trägt in dem Kinofilm „Keinohrhasen“ einen Bademantel der Marke DELFINA, die Geschwister Venus und Serena Williams trocknen sich auf einem internationalen Grand-Prix-Turnier mit einem DELFINA®-Frottiertuch den Schweiß von der Stirn.

2008 die Familie Weimar kann auf 80 Jahre bewegte Geschichte und Tradition in Sachen Frottier zurückblicken.